Dieser Artikel in Kürze
- Warum Investitionen sich für den langfristigen Vermögensaufbau eignen.
- Was der Diversifikationseffekt bei der Geldanlage ist und wie man von ihm profitieren kann.
- Warum es sich lohnen kann, regelmäßig zu investieren und den Cost-Average-Effekt zu nutzen.
- Was helfen kann, kluge Anlageentscheidungen zu treffen und Kapital gezielt wachsen zu lassen.
Die langfristig höchsten Renditechancen erzielt man am Kapitalmarkt
Keine Risikoprämie ohne Risiko. Das ist eigentlich das fundamentale Gesetz der Kapitalanlage. Die Logik dahinter: Wer risikoreicher investiert, sollte erwarten können, dass diese Investitionen über die Zeit eine höhere Rendite erwirtschaften als risikolose – und damit chancenärmere Alternativanlagen.
Aufschluss geben beispielsweise lange historische Zeitreihen. Sie zeigen, dass sich das Eingehen von Risiken historisch betrachtet auch durch eine höhere Risikoprämie ausgezahlt hat, wenngleich es sich nicht über alle Zeiträume hinweg gleichermaßen gelohnt hat.
Die Grafik verdeutlicht das Verhältnis von Rendite und Risiko verschiedener Anlageklassen:
Worauf es bei der erfolgreichen Geldanlage ankommt
Bei der Geldanlage ist es wichtig, dass sie zur jeweiligen Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont passt. Ziel ist es, ein langfristig stabiles Investment zu finden, das sowohl Chancen nutzt als auch Risiken berücksichtigt – vor allem aber auch die individuellen Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt.
Die Mischung macht's: Diversifikation bei der Kapitalanlage
Der Diversifikationseffekt bei der Geldanlage bedeutet, nicht nur auf eine Anlageklasse zu setzen oder anders gesagt „nicht alle Eier in einen Korb zu legen“, sondern vielmehr auf eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen – wie beispielsweise Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und Währungen – zu setzten. Auch über unterschiedliche Länder und Branchen kann diversifiziert werden.
Regelmäßig investieren und den Cost-Average-Effekt nutzen
Durch langfristiges und regelmäßiges Investieren profitiert man vom Durchschnittskosteneffekt – und kann ruhig bleiben, wenn alle anderen nervös werden. Denn Kapitalmärkte schwanken und die Wahrheit lautet: Den richtigen Zeitpunkt zum Investieren gibt es nicht. Zudem muss man nicht gleich mit der gesamten Anlagesumme einsteigen.
Investiert man regelmäßig einen festen Betrag, kann man dank dem Durchschnittskosteneffekt, dem sogenannten Cost-Average-Effekt, von Wertschwankungen sogar profitieren. Hierbei kaufen Anleger durch unterschiedliche Einstiegszeitpunkte mit gleichbleibenden Sparbeträgen bei niedrigen Kursen automatisch mehr – bei höheren Kursen weniger Fondsanteile, was sich auf lange Sicht im Durchschnitt auszahlen kann.
Die Grafik zeigt die Funktionsweise des Durchschnittskosteneffekts – einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren des langfristigen Investierens:
Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle beim erfolgreichen Investieren
Geht es um den erfolgreichen Vermögensaufbau, gibt es nicht einfach den einen Tipp, der zum finanziellen Erfolg führt. Viel wichtiger ist die Kombination aus verschiedenen Erfolgsfaktoren. Vermögensaufbau und Geldanlage sind zudem eine ganz individuelle Angelegenheit. Neben grundsätzlichen Leitlinien sollten also immer auch die persönlichen Ziele und Vorstellungen mitberücksichtigt werden.
Es gilt: Durch die Beachtung sinnvoller Anlagetipps werden Emotionen bei der Anlageentscheidung reduziert und ein Portfolio definiert, das langfristig höhere Renditechancen bietet.
Ein Finanzcoaching hilft, die Chancen der Kapitalmärkte bestmöglich zu nutzen und ein individuell passendes Investment zu finden.