Wärmepumpe-Förderung: So viel ist möglich

Mit dem aktuellen Förderprogramm der KfW gibt es unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss von bis zu 70 Prozent für den Kauf und Einbau einer neuen, klimafreundlichen Wärmepumpe.1 Mit Enpal, einem unserer Premium-Partner, ist der Umstieg auf die Wärmepumpe spielend einfach und schnell möglich. Wie hoch der staatliche Zuschuss für eine neue Wärmepumpe ist, richtet sich nach vier unterschiedlichen Faktoren:

  • Grundförderung bei Gebäuden, die älter als 5 Jahre sind: 30 Prozent1
  • Effizienzbonus: 5 Prozent1 (für alle Enpal-Kunden immer garantiert)
  • Austausch einer funktionierenden Öl-, Kohle- oder Gasheizung (> 20 Jahre oder älter) bei selbstnutzendem Eigentümer: 20 Prozent1
  • Selbstnutzender Eigentümer mit zu versteuerndem Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro: 30 Prozent1

Die aktuelle Förderrate für eine Wärmepumpe ist bei maximal 70 Prozent gedeckelt und kommt nur für private Eigentümer/-innen von Wohn­immobilien sowie Wohnungs­eigentümer­gemein­schaften, die eine effiziente Heizungs­anlage ein­bauen oder einen An­schluss an ein Gebäude- oder Wärme­netz ein­richten lassen möchten.1

Wichtig: Es ist unklar, wie lange das aktuelle Wärmepumpen-Förderprogramm in dieser Form und Höhe bestehen bleibt. Wer deshalb am Kauf und Einbau einer Wärmepumpe interessiert ist, sollte sich jetzt die Förderung sichern.

1 kfw.de, „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude“, 25.02.2026

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Heizkosten: Wärmepumpe vs. fossile Heizsysteme

Der Wechsel hin zu einer Wärmepumpe und weg von fossilen Brennstoffen lohnt sich in doppelter Hinsicht. Sowohl beim Verbrauch als auch bei den Kosten. Die Kosten für Gasheizungen stiegen im Jahr 2025 um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Preise für Holzpellets explodierten sogar um 20 Prozent. Deutlich moderatere Anstiege verzeichneten Wärmepumpen und Heizöl mit jeweils fünf und drei Prozent.2

Warum die Kostenexplosion? Die Ursache hierfür sind zum einen die höheren Energiepreise. Zum anderen die kalten Winter zum Jahresbeginn. Und ein Blick auf die Entwicklung zeigt: Das Heizen mit einer Wärmepumpe ist seit 2022 günstiger als mit Erdgas oder Heizöl.2

Das bringt die Zukunft

Auch langfristig gesehen dürfte das Heizen mit einer Wärmepumpe kostengünstiger bleiben: Heizkosten für Öl und Gas können sich in den nächsten 20 Jahren verdreifachen. Die Preise für Fernwärme und Holzpellets können sich verdoppeln.2 Ursachen hierfür sind:

  • steigende CO2-Preise2
  • höhere Netzentgelte2
  • strukturelle Marktänderungen und Lieferketten2

2 heizspiegel.de, „Heizspiegel 2025: Heizen mit Gas wieder deutlich teurer – Wärmepumpen seit 2022 günstiger“, 23.09.2025

Wirkungsgrad bei einer Wärmepumpe

Anders als herkömmliche Heizungen, welche lediglich die im fossilen Brennstoff enthaltene Energie in Wärme umwandeln, nutzt die Wärmepumpe die Energie aus der Umgebungsluft. Herkömmliche Heizungen erreichen somit nie den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe, da in dem Prozess immer Energie verloren geht.

Ein Beispiel: Ein Heizsystem gibt 90 Prozent der eingesetzten Energie als Wärme ab. Somit liegt der Wirkungsgrad bei 90 Prozent.4 Im Gegensatz dazu kann die Wärmepumpe einen Wirkungsgrad von 300 bis 500 Prozent erreichen. Wie ist das möglich?

Das gelingt, da zusätzlich zum Strom die Wärme aus der Umwelt genutzt wird. Dadurch arbeitet eine Wärmepumpe deutlich effizienter und kostengünstiger. Deshalb ist es möglich, dass Wärmepumpen mehr Heizwärme bereitstellen, als diese Strom verbrauchen.

Ein Beispiel: Erzeugt eine Wärmepumpe aus 1kWh Strom knapp 3kWH Wärme, liegt der Wirkungsgrad bei 300 Prozent.4

4 swd-ag.de, „Wärmepumpe: was hinter dem Wirkungsgrad steckt“, 08.08.2025

Wie rechnet sich eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe kann langfristig entlasten, während fossile Heizsysteme immer mehr zu einer Kostenfalle werden. Hinzu kommt, dass die Betriebskosten einer Wärmepumpe durch eine eigene Photovoltaik-Anlage weiter gesenkt werden können. Und zwar um 30 bis 50 Prozent.5

Somit ist die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage eine der effektivsten Maßnahmen zur Kostenoptimierung. Denn die Photovoltaik-Anlage liefert zum einen günstigen Strom für die Wärmepumpe. Zum anderen nutzt die Wärmepumpe den überschüssigen Solarstrom.

5 enpal.de, „Lohnt sich eine Wärmepumpe wirklich? Kosten, Nutzen & Spartipps im Überblick“, 24.11.2025

Wärmepumpe: attraktive Zuschüsse sichern

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für den Umstieg auf eine Wärmepumpe. Während die Kosten für fossile Heizsysteme weiter steigen, profitieren Eigentümer derzeit von Förderungen von bis zu 70 Prozent – so attraktiv war der Wechsel noch nie. Wer zeitnah handelt, sichert sich die höchsten Zuschüsse, denn die aktuelle Förderung kann in dieser Form nicht garantiert werden und könnte künftig reduziert werden.

In Kombination mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage, wie von einem unserer Premium-Partner Enpal, kann sich die Wärmepumpe noch schneller rechnen. Denn ein Teil des Stroms wird selbst erzeugt, was die Energieversorgerkosten senkt.

Lohnt sich am Ende eine Wärmepumpe auch für Ihr Haus? Finden Sie es heraus. Ich berate Sie gerne.

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