Zuverlässige Stütze

Wer wegen eines Unfalls oder einer schweren Krankheit gesetzliches Krankengeld bekommt, ist dennoch vor finanziellen Einbußen nicht gefeit. Eine private Zusatzversicherung kann daher sinnvoll sein.

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Fußball spielen mit Nachbarn und Freunden – und dann passiert es: Ein falscher Schritt, und es macht einen fürchterlichen Schlag im Bein. Riss der Achillessehne und obendrein Riss eines ganzen Muskelbündels. Mehrere OPs und monatelange Reha sind notwendig, um die volle Beweglichkeit des Beins wiederherzustellen.

Jedem kann es passieren, dass er wegen eines Unfalls oder einer Krankheit für mehrere Monate nicht arbeiten kann. Das ist schlimm, denn schnell bedeutet eine lange Krankheit für normale Berufstätige eine ernste finanzielle Bedrohung.

Um die ersten 42 Tage der Arbeitsunfähigkeit brauchen sich die meisten Arbeitnehmer keine Gedanken zu machen: Während dieser Zeit haben sie Anspruch auf Lohnfortzahlung von ihrem Arbeitgeber. Im Anschluss erhalten gesetzlich versicherte Arbeitnehmer Krankengeld von ihrer Krankenkasse.

Je höher das Gehalt, desto größer die Versorgungslücke.

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Krankengeld ist deutlich zu niedrig

Allerdings beträgt dieses bis zu einem Einkommen in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze nur 70 Prozent des Bruttogehalts und höchstens 90 Prozent des Nettogehalts. Für das darüber liegende Einkommen gibt es kein Krankengeld.

Genau hier entsteht das Problem. Wer zum Beispiel 4.200 Euro brutto verdient, muss mit einem Krankengeld rechnen, das ungefähr ein Fünftel niedriger ist als das vorher bezogene Nettoeinkommen. Klar ist auch: Je höher das Gehalt, desto größer wird die Versorgungslücke. Daher sollten alle Berufstätigen mit gesetzlichem Krankengeld die drohende Lücke mit einer privaten Krankentagegeldversicherung füllen. Laut Stiftung Warentest kann die Zusatzversicherung die Lücke zum gewohnten Nettoverdienst vollständig auffüllen.

In welcher Höhe ein Krankentagegeld versichert wird, bleibt grundsätzlich eine Entscheidung des Kunden. Allerdings darf es – zusammen mit dem gesetzlichen Krankengeld – nicht höher sein als das Nettoeinkommen aus der beruflichen Tätigkeit. Dabei wird der Durchschnittsverdienst der letzten zwölf Monate betrachtet. Krankentagegeld und Krankengeld sollten zusammen den monatlichen Lebensbedarf abdecken. Auch Selbstständige können eine entsprechende Versicherung abschließen.

Quelle: AachenMünchener

Krankentagegeld ist steuerfrei

Im Gegensatz zum gesetzlichen Krankengeld hat das Krankentagegeld keine steuerlichen Auswirkungen: Es ist steuerfrei und erhöht auch den Steuersatz nicht. Gezahlt wird es in der Regel, bis der Versicherte wieder gesund ist oder eine Berufsunfähigkeit festgestellt wird. Das wäre der Zustand, wenn eine Person ihren Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Arbeitnehmer sollten zudem bedenken: Das gesetzliche Krankengeld wird für maximal 72 Wochen, also 18 Monate, gezahlt. Danach endet die Zahlung der Krankenkasse in jedem Fall – selbst wenn der Patient noch nicht wieder gesund ist. Folgende Punkte sollten vor Abschluss einer Zusatzversicherung, wie die Krankentagegeldversicherung, abgeklärt werden:

  • Besteht die Möglichkeit, das Krankentagegeld ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen, wenn beispielsweise das Gehalt ansteigt?
  • Welche Wartezeiten bestehen?
  • Leistet die Krankentagegeldversicherung auch bei Schwangerschaft?
  • Leistet die Versicherung auch, wenn während einer Arbeitslosigkeit der Krankheitsfall eintritt?  

Bei welchem Anbieter ein Versicherter seine zusätzliche Krankentagegeldversicherung abschließt, bleibt ihm überlassen. Eine persönliche Beratung kann hierbei helfen. Der neue Krankentagegeldtarif KTBU der Central Krankenversicherung zum Beispiel ist eng an das Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gekoppelt. Das bedeutet konkret: Weist der Versicherte die Krankengeldzahlung der GKV nach, stockt die Central diese schnell und unbürokratisch um das vereinbarte Krankentagegeld auf. Dabei wird das Krankentagegeld auch bei einer stufenweisen Wiedereingliederung von Angestellten oder während einer medizinischen Reha-Maßnahme gezahlt.

Das abgesicherte Krankentagegeld kann bei gestiegenem Einkommen erhöht werden. Beantragt der Versicherte die Erhöhung binnen zwei Monaten nach der Einkommenserhöhung, erfolgt diese ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das Krankentagegeld ist in Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) eine optimale Absicherung der Arbeitskraft.

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