Dachdecker ja klar, Studenten nein?

Berufsunfähigkeitsversicherung – Das sollte jeder Studierende wissen!

Studentin: Soll ich oder soll ich nicht... eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Jung und gesund – warum also gegen Arbeitsunfähigkeit absichern? Ist das nicht übertrieben? Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) macht den Faktencheck:  

1. Sind Akademiker mental gefährdeter?

Nicht zwangsläufig. Berufsunfähig zu werden kann jeden treffen – unabhängig von Profession oder Alter. Aber: Die häufigsten Ursachen dafür sind nicht etwa der kaputte Rücken oder ein Unfall, sondern psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen. Und das betrifft eben oft auch „Kopfarbeiter“.  

2. Sichert nicht der Staat die Studierenden ab?

Nein, Studenten sind nicht gegen Berufsunfähigkeit abgesichert. Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente haben nur Versicherte, die innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Berufsunfähigkeit insgesamt drei Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Und selbst dann fällt die Summe in der Regel erschreckend gering aus. Heißt: Studierende müssen sich für den Ernstfall selbst absichern, da sie keinen  Anspruch auf staatliche Erwerbsminderungsrente haben.

3. Jetzt schon?

Ja – je früher, desto besser. Denn der Versicherungsbeitrag richtet sich auch nach Eintrittsalter und Gesundheitszustand. Junge Erwachsene profitieren von sehr niedrigen Beiträgen, sodass die Versicherung auch mit wenig Geld auf dem Konto bezahlbar ist. Zusatztipp der DVAG: Anders als bei anderen Versicherungen gilt hier „einmal versichert – immer versichert“. Ändert sich die Berufstätigkeit oder kommt ein riskantes Hobby dazu, werden trotzdem keine höheren Beiträge fällig.

Hinzu kommt: Nach wie vor unterschätzen die allermeisten das Risiko grundlegend. Jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Umso wichtiger also, sich über das Thema Absicherung einfach mal in einem persönlichen Gespräch mit einem Vermögensberater ganz unverbindlich schlau zu machen.

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