Deutsche Vermögensberatung Gruppe mit erfolgreichem IDD-Prüf-Testat

Die größte eigenständige Finanzberatung Deutschlands hat ein durchweg positives Prüfungsurteil erhalten

Als größte eigenständige Finanzberatung Deutschlands hat sich die Deutsche Vermögensberatung Gruppe einer Überprüfung der durch die Insurance Distribution Directive (IDD) gesetzten Standards unterzogen und dabei ein durchweg positives Prüfungsurteil erhalten. Insbesondere testiert die axis Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, dass alle erforderlichen Maßnahmen des Unternehmens zur Vermeidung von Interessenskonflikten (nach § 48 a VAG) und zur Erfüllung der Anforderungen an die Qualifikation der Vermögensberater (nach § 48 VAG) vollumfänglich den rechtlichen Erfordernissen genügen. Dr. Helge Lach, Mitglied des Vorstands der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG), freut sich über das Ergebnis: „Der Prüfungsbericht zeigt, dass wir absolut richtig liegen. Mögliche Interessenskonflikte sind allein schon durch unsere branchenneutrale Allfinanzberatung und das darauf ausgerichtete Vergütungssystem nahezu ausgeschlossen. Und schon immer hatten die Aus- und die Weiterbildung bei uns höchste Priorität. Die jetzt durch die IDD gesetzten hohen Standards sind insoweit schon lange integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells.“

Erfolgreicher IDD-Check

Die Deutsche Vermögensberatung stellt – ganz im Geiste der IDD – eine kundenorientierte Beratung durch eine Vielzahl von Maßnahmen sicher. Dazu gehört allein schon das branchenübergreifende Produktangebot. Der konsequente Verzicht auf produktbezogene Verkaufsvorgaben und die Nutzung von produktneutralen Einheiten als Grundlage für die Vergütung verhindern die Entstehung von Interessenskonflikten. Aber auch eine umfängliche Bedarfsanalyse als Beratungsgrundlage, intensives Qualitätsmanagement und die Ausrichtung der Beratung auf dauerhafte Kundenbeziehungen gewährleisten Kundenorientierung.

Die fachliche, persönliche und unternehmerische Aus- und Weiterbildung nimmt darüber hinaus schon seit Gründung des Unternehmens einen hohen Stellenwert ein. Über 80 Millionen Euro investiert das Unternehmen jährlich in diesen Bereich und betreibt bundesweit 11 Berufsbildungszentren. Für die IDD-Weiterbildungspflicht ist die Deutsche Vermögensberatung deshalb bestens aufgestellt. Die Vermögensberater können durch zahlreiche unternehmensinterne Angebote unter anderem zu Fach- und Beratungskompetenzen sowie Betreuungskompetenzen die hohen Aus- und Weiterbildungsanforderungen der IDD erfüllen. Die DVAG übernimmt dabei deren Überwachung und stellt die erforderliche Dokumentation der Weiterbildungsstunden sicher. Flexibilität im Beratungsalltag der Vermögensberater bietet das umfangreiche Bildungsangebot in Form von Präsenzseminaren, Webinaren oder E-Learnings.

Dr. Helge Lach folgert daraus: „Wenn staatliche Regulierungen des Finanz- und Versicherungsmarktes dazu beitragen, in der Beratung die Interessen des Kunden zu stärken, geht dies genau in die richtige Richtung. Das honoriert am Ende die Vermittler, für die nicht der Verkauf einzelner Produkte, sondern der Kundenbedarf als Ganzes im Vordergrund steht.“

Zum Hintergrund

Die europäische IDD und die daraus abgeleiteten deutschen Gesetze und Verordnungen sollen im Bereich der Versicherungsvermittlung noch mehr Verbraucherschutz gewährleisten. In der Weiterbildung gibt es deshalb inzwischen eine gesetzliche Weiterbildungsverpflichtung mit einem Umfang von 15 Stunden im Jahr. Und in den Bereichen Vergütung und Provisionen sowie Vertrieb soll es zukünftig keine Regelungen mehr geben, die zu Interessenskonflikten zwischen dem Vermittler und dem Kunden führen können. Für viele Versicherer und Vermittler sind die neuen Regelungen mit der Notwendigkeit einer nennenswerten Neujustierung verbunden.